|

"... Ein kluges Spiel der
Luftsäulen
Konzert vom 1. Mai 2005 in Oberegg (CH)
...Man kam in den Genuss einer ausgewogenen Sammlung von
"Kabinettstücken" großer Meister, meisterhaft gespielt. Man durfte gespannt sein
wie zwei junge, konzerterfahrene Preisträger ihre Aufgabe
den Frühling herbeizuspielen, anpacken würden. Sie taten es mit Frische und
Leichtigkeit und legten Zeugnis ab für Virtuosität...
...Mit der Sonate e-moll von G.Ph. Telemann führte sich der Fagottist David
Seidel ein. Schon hier zeigte sich, weshalb das tiefe Holzblasinstrument von
Komponisten gern eingesetzt wird: Seidels Musik erinnerte an sonoren Gesang,
lange, atemberaubende Melodiebögen spielte er mit scheinbarer Leichtigkeit. Der
Organist Johannes Hämmerle übte größtmögliche Zurückhaltung, sodass die
Transparenz des meisterlichen Zusammenspiels jederzeit erhalten blieb.
Spannung erzeugte die "Sonata da chiesa für Orgel und Fagott" des Zeitgenossen
Rudi Spring...
...Das Konzert gipfelte im "Andante e Rondo ungarese" in c-moll von C.M v.
Weber. David Seidel nutzte die Gelegenheit, seine Perfektion und die
Möglichkeiten seines Instruments in virtuoser Manier zu zeigen. Man wähnte sich
auf einem Spaziergang durch die Puszta und fand sich alsbald in fröhlichem Tanz.
Hämmerle hatte das Werk beispielhaft für die beiden Instrumente arrangiert...
...ohne Zugabe durften die beiden Künstler nicht abtreten. so erklang zuletzt
"Der Schwan" von Camille Saint-Saens, ein Stück, das eigentlich für Cello
geschrieben ist. Seidel interpretierte es ganz einfach: mustergültig."
Rolf Rechsteiner
Rheintalische Volkszeitung, 3. Mai 2005
.........:..........:..........:..........:..........:..........:.........:..........:.........:.........:.........:
"... ORF-Orchester: Musikanten im Sturm!
Konzert vom 9. Januar 2003 im Radio Kulturhaus Wien
Bertrand de Billy dirigierte ein animiertes Konzert seines
Radiosymphonieorchesters
mit jungen Solisten aus eigenen Reihen im Funkhaus...
...Da bliesen David Seidel (Fagott), Thomas Höniger (Oboe), Johannes Gleichweit
(Klarinette) und
Nury Guarnaschelli (Horn) die vielleicht von Mozart stammende Konzertante
Symphonie KV 197b
blitzsauber und in wohlaustarierter Harmonie. ..."
Wilhelm Sinkovicz
Die Presse, Januar 2003
.........:..........:..........:..........:..........:..........:.........:..........:.........:.........:.........:
„ ... Attacke der „Hells
Angels“
Konzert vom 19. Mai 2001 im Wiener Konzerthaus
Ihre Welt sind „höllische“ und
„himmlische“ Klänge; ihre Musik scheppert, knattert, dröhnt: Zum
Gaudium des Publikums eroberten „Hells Angels“, vier infernalische
Fagottisten, den Musikfest-Abend des RSO Wien unter Dennis Russel Davies
und führten das Stück des Amerikaners Michael Daugherty zum Triumph!
„Hells Angels“ wurden von dem
Jazz-Rock-Funk-Musiker Daugherty 1998 für das Philharmonie Orchestra
London komponiert: frische, freche Musik für eine Motorrad-Gang, die den
Konzertsaal erobert!
Vier Spitzenfagottisten - David
Seidel, Richard Galler, Martin Machovits und Alois Tschiggerl entsprechend
kostümiert! – machten sich den Spaß, ließen da ihre heißen Fagott-Röhren glühen und demonstrierten
Perfektion und ungeheuren Drive. ..."
Karlheinz
Roschitz
Wiener
Krone, 21. Mai 2001
.........:..........:..........:..........:..........:..........:.........:..........:.........:.........:.........:
„ ...
IN DUR
Konzert vom 5. November 1999 in der Philharmonie
Lublin (PL)
Die große Überraschung des Abends
war der Auftritt des jungen Fagottisten David Seidel. Nicht oft haben wir
Gelegenheit, das Fagott solo zu hören. Sein nasaler Klang und das
ausgefallene Aussehen rufen viele interessante Assoziationen hervor.
Ein wirklich
außergewöhnliches
Instrument, 140 cm lang (in der Mitte geknickt) mit einer Skala von
dreieinhalb Oktaven. David
Seidel, lebend in Wien, spielte für die Lubliner das Konzert für Fagott
B-dur KV191 von W.A. Mozart. Ein sehr fröhliches Werk, in dem das Fagott
das Orchester anführt, und das wohl allen gefiel. Der schwarz gekleidete
Künstler, mit einer sehr großen „Pfeife“ im Mund, machte Eindruck.
Vor allem sein Spiel war imponierend. Es gelang ihm, dem eher schwerfälligen
Instrument eine solche Leichtigkeit und ein so schnelles Tempo
abzugewinnen, dass das Fagott in seiner Beweglichkeit sogar mit einer Flöte
hätte konkurrieren können. ... "
Joanna
Biegalska
Kurier
Lubelski, 8. November 1999
.........:..........:..........:..........:..........:..........:.........:..........:.........:.........:.........:
„ ... David Seidel, ein junger
Großmeister
Konzert vom 1. Juli 1999 in Schorndorf (D)
David Seidel, in Salzburg
aufgewachsen, war in Schorndorf der eigentliche Magnet: Und der für seine
vielen Erfolge noch sehr junge Fagottist zeigte, was in dem großen
Holzblasinstrument steckt. Mit einem vor zehn Jahren uraufgeführten Werk
des österreichischen Komponisten Werner Pirchner unter dem Titel „Mit
Fa-Gottes Hilfe“ präsentierte er sich als Artist, der atemberaubend
virtuose Kadenzen gleichermaßen souverän spielt wie sehnsüchtige
Melodien, der die durchaus humorige Komposition mit ihren allerlei
spieltechnischen Raffinessen meistert, dazu Kuhglocken anschlägt und
Spalttöne moduliert.
Seinen glänzenden Abschluss fand der Konzertabend in der
Interpretation des „Trio pathetique“ für Klarinette, Fagott und
Klavier in d-moll, einem von romantischen Stimmungen geprägten Werk von
Michael Glinka (1804-1857): ein Ausklang, der hinreißend zusammenfasste,
was der Abend an Qualität und Musikalität geboten hatte. ... "
Susanne
Sonntag
Schorndorfer
Nachrichten, 7. Juli 1999
.........:..........:..........:..........:..........:..........:.........:..........:.........:.........:.........:
„ ... David Seidel, ein Salzburger
Fagottist, ist das Mozart - Konzert geschmeidig im Lagenaugleich, elegant
im Ton angegangen.
Ein wohlverdienter Erster Preis. ... "
Reinhard
Kriechbaum
Salzburger
Nachrichten, 19. November 1998
.........:..........:..........:..........:..........:..........:.........:..........:.........:.........:.........:
„ ...
Als Solist am Fagott gab der österreichische Preisträger David
Seidel eine Kostprobe seines Könnens. Der junge Mann zelebrierte eine
tolle Darbietung. Dieses Klassische Konzert in drei Sätzen endete mit
einem rassigen ersten Teil. Die Fortsetzung prägte ein lyrisches
Larghetto und schloss mit einem schwungvollen Finale. ... "
UA Fagottkonzert von „Jiri Laburda“
Tagblatt
St. Gallen (CH), 1. April 1998
.........:..........:..........:..........:..........:..........:.........:..........:.........:.........:.........:
„ ... und der Tiroler Zeitgenosse
Werner Pirchner mit `Fagottes Hilfe` für Fagott solo, ein Stück
inhaltlich voll von hintergründigem Humor und technisch voll mit auf
Wirkung bedachten Tücken,
die David Seidel souverän meisterte ... "
OÖ Nachrichten,
Juli 1997
.........:..........:..........:..........:..........:..........:.........:..........:.........:.........:.........:
|